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Auf den Spuren eines alten Festes. Veranstaltung in München über Maria Lichtmess

Am 10. Februar trafen sich bei Kaffee, Kuchen und viel guter Laune einige Mieterinnen des Appartementhauses des Deutschen Evangelischen Frauenbundes in München, um gemeinsam in die Welt von Mariä Lichtmess einzutauchen – einem Fest, das zwar vielen bekannt vorkommt, aber oft nur am Rande wahrgenommen wird. 

Durch die Ausführungen von Sigrid Fernando zeigte sich schnell: Hinter dem „Fest des Lichts“ steckt weit mehr als ein Datum im Kirchenjahr. Die Runde sprach darüber, warum Lichtmess genau 40 Tage nach Weihnachten gefeiert wird, weshalb Jesus als „Licht der Welt“ gilt und wie der Brauch der Kerzenweihe entstanden ist. Einige erinnerten sich an feierliche Prozessionen aus ihrer Kindheit, andere kannten Bauernregeln oder regionale Besonderheiten. Denn in manchen Regionen gilt Lichtmess traditionell als Ende der Weihnachtszeit. Früher markierte der Tag außerdem den Beginn des neuen bäuerlichen Jahres, an dem Dienstverhältnisse erneuert wurden. Gefeiert wird Mariä Lichtmess vor allem in katholischen Gegenden.

Besonders spannend wurde es, als der Blick über den Tellerrand hinausging: Wie feiern andere Länder diesen Tag? Welche Traditionen haben sich gehalten, welche sind verschwunden? Die Erzählungen reichten von österreichischen Bräuchen bis hin zu Erinnerungen aus Süddeutschland.

Am Ende waren sich alle einig: Mariä Lichtmess mag ein altes Fest sein, aber es bringt bis heute Menschen zusammen und lässt ein Stück Tradition lebendig bleiben.

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