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Wohnheime Frühlingstraße im Jahr 2021 – ein kurzer Rückblick

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Wir haben Geschichten gern, die mit einem Happy End aufhören. Natürlich darf es dazwischen turbulent, abenteuerlich, gefährlich werden, damit es richtig spannend bleibt. Keiner zieht sich gerne langweilige Stories rein. Aber es sollte doch auf ein gutes Finale hinauslaufen. Soviel zu Fiction der Geschichten, Ro­mane und Filme.

Ein wirklich anstrengendes Jahr liegt hinter uns.

Die „Highlights“ waren: der erneute Wechsel der Heim­leitung und Pädagogischen Leitung im Januar und März (was erneut viel Unruhe in das Haus brachte), die Verabschiedung langjähriger, guter Mitarbeiterinnen in den wohlverdienten Ruhestand, eine durchgängig schlechte Belegung, erschwerte Arbeitsbedingungen durch die Corona Pandemie, Sanierungsarbeiten nach dem Brand im vergangenen Dezember.

Durch staatliche Fördergelder konnten wir beginnen, unseren Fuhrpark mit Elektrofahrzeugen umzurüsten. Wir konnten unseren Bewohnerinnen kleine, Corona konforme Feiern im Freien ermöglichen. Die vom Brand zerstörten Räumlichkeiten wurden sehr auf­wän­dig saniert und erstrahlen nun im neuen Glanz.

Belegungssituation

Die Belegung unseres Hauses im zurückliegenden Jahr war nicht befriedigend. Turbulent, wohl von Co­rona geprägt, rückten bedürftige Familien aus dem Blickfeld der Gesellschaft. Mitarbeiterinnen und Mit­arbeiter von Ämtern und Behörden arbeiteten nicht wie vor Corona im Regelbetrieb, sondern oftmals im Homeoffice. So erreichten hilfebedürftige Menschen nur unter erschwerten Bedingungen die erforderliche Unterstützung. Den Tiefpunkt der Heimbelegung hatten wir in den Sommermonaten, als wir bis zu einem Viertel Leerstand hatten. Um den Betrieb unseres Hauses aufrechterhalten zu können, mussten wir in diesem Jahr unsere Rücklagen einsetzen. Wir sind zuversichtlich, dass sich die Belegsituation mittel­fristig entspannt.

Danke an alle Mitarbeitenden der Wohnheime Frühlingstraße

Um wie bisher wertvolle Arbeit leisten zu können, brauchen wir gutes Personal, das wir glücklicherweise haben. Die Mitarbeitenden der Wohnheime Frühling­straße, ob im pädagogischen Bereich, im Bereich Hauswirtschaft, Küche oder Werkstatt, in unserer Kinderkrippe, im ambulanten Bereich der Mobilen Dienste und der Verwaltung waren auch im zweiten Jahr der Pandemie sehr engagiert und immer bereit zu helfen und zu unterstützen, wo sie nur konnten. Auch an dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mit­arbeitenden dafür ganz herzlich bedanken. Ohne das Engagement der Belegschaft wäre Vieles nicht mög­lich gewesen, wäre viel Gutes verloren gegangen.

Danke an alle Freunde, Unterstützer und Helfer

Von ganzem Herzen möchte ich mich bei den zahl­reichen Spenderinnen und Spendern bedanken, die auch in diesem Jahr großzügig an uns dachten. Neben den vielen Einzelspendern, die uns zum Teil schon jahrelang unterstützen, haben wir uns in diesem Jahr besonders über Zuwendungen der Manfred-Roth-Stiftung, dem Diakonieverein Poppen­reuth, der Gedächtnisstiftung Karl und Anna Leupold und der Sparkasse Fürth sehr gefreut. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Familie Richter in Nürn­berg, die neben der Stiftungsgemeinschaft Fürth für uns eine eigene Stiftung eingerichtet hat. Jedes Jahr bekommen wir nun eine Ausschüttung und können mit diesem Geld den Bewohnerinnen Gutes tun.

Es ist schön zu wissen, dass uns so viele Menschen in unserer Arbeit unterstützen. Wir werden auch weiter­hin im Sinne unseres Leitbildes allen Menschen, die bei uns wohnen, erforderliche Unterstützungen zu­kommen lassen.

Unsere „Geschichte 2021“ endet nur bedingt mit einem Happy End. Es war zumindest turbulent, abenteuerlich und spannend und wie bei so vielen Geschichten gibt es auch bei uns eine Fortsetzung.

Den Titel kennen wir bereits „Wohnheime Frühling­straße 2022 – mehr als nur Wohnheim!“. Der Inhalt folgt…

Daniela Zimmerer, Einrichtungsleiterin

 

 

 

Bildunterschrift: Heimleiterin Daniela Zimmerer (2.v.l.) und die künftige Verwaltungsratsvorsitzende Sybille Just mit dem Scheck über 10.000 € von der Manfred-Roth-Stiftung

 

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