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Smartphonefotografie – Bessere Fotos machen und Daten schützen

Ortsverband: München |

Mit dem Handy fotografieren? Ach, das macht sich doch von selbst! Aber warum sind dann so viele Handyfotos  so duster und auch so unscharf? Bei gutem Wetter draußen Park und Bäume, Schlösser und Denkmäler zu fotografieren oder die prächtigste Rose im eigenen Garten, das ist weniger das Problem. Aber Personenfotos in einem Innenraum, Bekannte an einem Tisch, oder ein Redner bei einem Vortrag, noch dazu von weiter hinten aufgenommen, da tun sich schon mehr Schwierigkeiten auf.

Auch für Teilnehmerinnen, die gedacht hatten, sie können schon eine Menge, war der Workshop „Mit dem Smartphone fotografieren“ von Luitgard Herrmann, der zweiten Vorsitzenden der EAM und Bundesmedienbeauftragten des Gesamtverbands, sehr lehrreich und nützlich. Sie erfuhren nämlich, wie man auch dunkle Zimmerecken passend ausleuchten kann oder wie man bei normalen Aufnahmen oder noch mehr beim Selfie das Verwackeln vermeiden oder reduzieren kann. Wie man beim „Modus“ die richtige Einstellung findet, wo die Effekte sitzen. Wie man ein Foto nachbearbeitet,  zuschneidet und vieles Andere mehr.

Viel Mühe wurde auf das Erklären der Einstellungen der Kamera verwendet. Beim Speichern der Bilder und bei ihrem Versenden oder Onlinestellen tut sich auch sofort die Frage nach dem Schutz der Daten auf.  Wer eine Cloud benutzt, kann zwar die Einstellung vornehmen, dass nur man selbst oder eigens ausgesuchte Personen Zugang zu den eingestellten Fotos haben sollen. Jedoch kann man sich nicht wirklich sicher sein, was die (meist amerikanischen) Betreiber, die den Speicherraum dafür zur Verfügung stellen, damit machen. Viele Fotos werden per E-Mail oder auch sehr gerne in WhatsApp-Gruppen im Familien- und Freundeskreis verteilt. Die Daten aus diesem Netzwerk werden wie die anderer Messengerdienste vom Betreiber verwertet. Also sollte auf Datensparsamkeit geachtet werden: Nicht zuviele Daten und persönliche Informationen bereitstellen, in den Datenschutzeinstellungen Einschränkungen vornehmen.

Beim Veröffentlichen von Fotos in den Sozialen Netzwerken, hauptsächlich Facebook, Twitter und Instagram, ist auch an die Bildrechte zu denken. Haben Sie die Rechte an dem Foto? Ist das Bild von Ihnen selbst gemacht? Sind die abgebildeten Personen damit einverstanden, dass Sie das Foto veröffentlichen?

Viele Fragen, auf die die Expertin immer kompetent zu antworten wusste. „Mit dem Smartphone fotografieren“ in der Verbraucherbildung ist nicht nur ein Kurs, in dem ein paar Klicks gezeigt werden, sondern eine Veranstaltung, die die Datenschutzproblematik in acht nimmt und praktikable Lösungen zeigt, damit umzugehen. Spaß und Freude an den Möglichkeiten der Smartphone-Fotografie sind dabei nicht verlorengegangen.

Bettina Marquis

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© B.Marquis

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