Frauenhaus Schwabach bekommt Spende von 300 Euro
Die Frauenhäuser in Bayern reichen in Zahl und Kapazitäten bei weitem nicht aus, denn sie werden stark nachgesucht. Durch die weiblichen Geflüchteten verstärkt sich der Druck auf die Einrichtungen noch mehr. Bayerns Frauenhäuser müssen neuesten Erkenntnissen zufolge sogar die Hälfte aller Schutzsuchenden abweisen.
Schwabach hat ein Frauenhaus, und dessen Leiterin Andrea Hopperdietzel war Referentin bei einer Veranstaltung des DEF Ortsverbands Schwabach. Da es ein Zufluchtsort ist, darf nicht bekanntgegeben werden, wo es sich genau befindet, aber die Referentin konnte den Zuhörerinnen durch Fotos einen Einblick in die Räumlichkeiten geben. Nicht nur die Frauen finden dort Schutz, Rat und Hilfe, sondern natürlich auch die zu ihnen gehörenden Kinder und Jugendlichen. Auch Seniorinnen und Flüchtlingsfrauen brauchen Schutz und Hilfe, Frauen aller Herkunft und Hintergründe sind betroffen. Sie alle sind der Situation häuslicher Gewalt erst einmal entkommen und sollen im Frauenhaus einen Schutzraum finden und sich neu orientieren können in ihrem Leben ohne Gewalt.
Das Frauenhaus muss sich überwiegend selbst tragen. Die Bewohnerinnen müssen für ihren Aufenthalt Miete zahlen. Das Defizit wird jedoch jährlich von den es tragenden Gebietskörperschaften durch Zuschüsse ausgeglichen. Zu dieser wertvollen Arbeit leistet eine Spende der Schwabacher DEF-Frauen in Höhe von 300 Euro auch einen kleinen Beitrag.
Bild: A. Hopperdietzel mit der 1. Vorsitzenden des DEF Ortsvereins Schwabach Heike Drechsel

