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Am authentisch auratischen Ort - Schwabacher DEF-Frauen zu Gast in Wahnfried

Die Damen des DEF Ortsverbandes Schwabach unternahmen bei bestem Wetter eine Studienfahrt nach Bayreuth, wo die Besichtigung der Wagnerstätten im Zentrum stand. Eigentlich wären die Festspiele in Bayreuth auch in diesem Sommer wieder mit einer prächtigen Gala und einem Staatsempfang eröffnet worden. Nach den gegenwärtigen Terrorereignissen jedoch wurde aus Respekt vor den Opfern auf die Festivitäten verzichtet. Veranstaltungsbericht von Gunda Tschurl, Schwabach Bei wunderschönem Wetter in der Richard-Wagner-Stadt Bayreuth angekommen, gingen wir nur einige Minuten zu Fuß zum Schloss. Dort konnte an einer Führung teilgenommen oder der schöne Hofgarten besichtigt werden. Im Anschluss gingen wir durch die Altstadt zum gemeinsamen Mittagessen. Nach dem Essen blieb genügend Zeit für einen Rundgang in der Altstadt mit all den herrlichen Gebäuden und Plätzen. Aufgeteilt in zwei Gruppen bekamen wir eine beeindruckende Führung in Richard Wagners ehemaligem Wohnhaus "Wahnfried", dem Museumsneubau und dem Siegfried-Wagner-Haus. Im Haus Wahnfried erleben die Besucher am authentisch auratischen Ort eine Dokumentation zu Leben, Werk und Schaffen Richard Wagners. Im Museumsneubau wird die Aufführungsgeschichte der Bayreuther Festspiele bis in die Gegenwart gezeigt. Präsentiert werden die einmalige Sammlung historischer Bühnenbildmodelle, originale Kostüme und bühnentechnische Apparaturen aus dem Bayreuther Festspielhaus. Die "interaktive Partitur" im Nebenraum macht verschiedene Aspekte der Rückverwandlung eines Notentextes in Klang und Musik zum Erlebnis. Das Siegfried-Wagner-Haus gleich neben dem Haus Wahnfried das Winifred Wagner bis zu ihrem Tode 1980 bewohnte, ist im Erdgeschoss in seiner originalen Ausstattung der 1930er Jahre erhalten und Besuchern erstmals zugänglich gemacht. Zum Abschluss ging es weiter mit dem Bus zur Eremitage, um im Hofgarten Kaffee zu trinken und die herrliche Anlage zu besichtigen. Im Jahr seines Regierungsantritts 1735 machte Markgraf Friedrich seiner Gattin Wilhelmine das Terrain zum Geschenk.
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