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Quishing: Fiese Abzocke mit QR-Codes

Verbraucherschutz beginnt mit Wissen. Deshalb möchte die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Haushaltsführungskräfte auf eine neue Gefahr im digitalen Alltag aufmerksam machen: Quishing.

Ob beim Laden des E-Autos, am Parkautomaten oder unterwegs im Urlaub: QR-Codes gehören längst zu unserem Alltag. Doch genau das machen sich Betrüger zunutze. Denn hinter scheinbar harmlosen QR-Codes können sich gefälschte Zahlungsseiten verbergen, die einzig darauf abzielen, persönliche Daten abzugreifen.

Niemand in Europa ist vor ihnen gefeit: Fake-SMS von Paketdiensten, die vor allem auf die Daten der Opfer abzielen. Das sogenannte Phishing. Aber kennen Sie auch „Quishing? Dabei haben es Betrüger auf scheinbar harmlose QR-Codes abgesehen. Zum Beispiel auf Ladesäulen oder Park- und Fahrkartenautomaten. 

Ein typisches Szenario: Im Urlaubsland muss das E-Auto geladen werden. Also den Stecker anschließen und den entsprechenden Code an der Ladesäule scannen. Die Seite, die sich daraufhin auf dem Smartphone öffnet, sieht aus wie die eines Zahlungsanbieters. Doch der Schein trügt: Auf der Homepage lässt sich in Wahrheit nichts bezahlen. Ihr einziger Zweck: „Sensible Zahlungsdaten abzugreifen“.

Daher ist Vorsicht geboten! QR-Codes können ohne viel Aufwand unauffällig überklebt werden. Also lieber selbst die Adresse eingeben oder QR-Scanner-Apps mit vorinstallierter Sicherheitssoftware nutzen. 

Quelle: Europäisches Zentrum für Verbraucherschutz e.V., Kehl

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