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Ich bleib daheim und kauf da ein! Seminartag übers Onlineeinkaufen in München

EAM |

„Ich bleib daheim!“, dieser Einladung waren zwei Dutzend Frauen schon einmal nicht gefolgt, sondern ließen sich von Titel und Angebot zu einem Ganz­tagsseminar über das Thema Onlineeinkaufen in das Haus des DEF am Kufsteiner Platz in München locken. Durch das Seminar führte als Gastgeberin und Mode­ratorin DEF-Geschäftsführerin Katharina Geiger...

Sabine Jörk, Medienpädagogin und Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Medien (EAM) nahm in der Vormittagssektion das Versprechen der Branche „24 Stunden Shoppingvergnügen vom Sofa aus“ zum Motto ihres Eröffnungsvortrags. Sie nahm die Teilnehmerinnen mit auf eine kleine Entdeckungs­reise durch die Geschichte der Warenhäuser in Frank­reich und Amerika im 19. Jh. und führte sie dann hinüber ins aktuelle Bestellen und Schickenlassen im Onlinehandel.

Aktuell (2018) entfallen bei einem Volumen von 53,3 Mrd. Euro ein Viertel auf Kleidung, Schuhe und Taschen, ein Viertel auf Elektrogeräte, 15 Prozent auf den Freizeitbereich (v.a. Tickethandel) und bislang noch unter 10 Prozent (8,4 Prozent) auf Essen und Trinken. In allen Segmenten wird stark zugelegt, der Handel erwartet noch weitaus mehr Onlineumsatz. Dass die vielen Päckchen gerade auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ihre Kehrseite haben, dass die Fahrer schlecht bezahlt sind, zu viel geordert wird und zu viel Verpackungsmüll anfällt, blieb nicht uner­wähnt. Die vielen Remittenden werden sogar wegge­worfen, da das billiger kommt, als sie zu sortieren, zu reinigen, neu zu verpacken und wieder (verbilligt, da nicht neu) zu verkaufen. Eine gigantische Verschwen­dung! Mit einem neuen Gesetz soll ihr beigekommen werden.

Sabine Jörk ist auch eine versierte Moderatorin der „Digital-Stammtische“ mit zugeschaltetem Experten. Mit Guido Steinke von der „Verbraucher-Initiative“ diskutierte sie mit den Teilnehmerinnen das Thema „Sicherheit beim Online-Einkauf“, wie man etwaige Fallen schon beim Bestellen erkennt und nicht etwa Zahlungen an einen Fakeshop, der in echt gar nicht existiert, leistet.

Nach den zwei Wissenseinheiten schlug der Hunger zu. Für die Mittagspause wurde das Essen stilecht über einen Online-Bestelldienst geordert und dann glück­licherweise nicht virtuell, sondern tatsächlich und warm angeliefert.

Die zweite Vorsitzende der EAM, Luitgard Herrmann, führte dann mehrere Einkaufsportale im Netz vor, wie man mit wenigen Klicks zu Kühlschränken oder Sofas kommen oder nicht mehr benötigte Dinge auf einem virtuellen Flohmarkt, wie zum Beispiel dem Facebook Marketplace, weiterverkaufen kann.

Wegen der Erkrankung der Referentin der Arbeits­gemeinschaft Evangelischer Haushaltsführungskräfte (AEH), 2. Vorsitzende Christa Gampl, musste der ge­plante Preis- und Zeitvergleich von online georderten Lebensmitteln und eines Pakets mit Zutaten und Re­zept zur selbst eingekauften und unmittelbar verar­beiteten Gemüsesuppe etwas „eingedampft“ werden. In ihrer Vertretung stellte AEH-Vorstandsmitglied Hannelore Täufer eine vorbereitete und ein Jahr lang gekühlt gut haltbare Gemüsebrühe-Grundcreme vor, die ein sehr gutes (echtes!) Aroma aufzubieten hat und sehr ergiebig ist. Damit lassen sich mit ver­gleichsweise geringem Aufwand etliche Teller und Tassen Brühe herstellen – gesund und selbst herge­stellt. Der große Vorteil hierbei neben geringen Kosten und Zeitaufwand ist der gute Geschmack und dass frau eben weiß, was drin ist!

Bettina Marquis

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Foto: DEF, LV Bayern
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