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Goethe in Sankt Gumbertus

Ortsverband: Ansbach |

Ein vorösterlicher lyrischer Gruß des DEF Ansbach

Nach einer kurzen Begrüßung und Dank an alle, die es ermöglicht haben, dass sich der DEF Ansbach in der Kirche St. Gumbertus in Ansbach  nach dreimonatiger Karenz (im Dezember waren die Mitglieder dort und feierten zum Abschluss des Veranstaltungsjahres das Abendmahl miteinander) treffen konnte, nahmen  die Referentin Herta Hartmann und „Co-Referent“ Dr. Hartmann unter der Thematik: Johann Wolfgang von Goethe: Leben und Lyrik die Teilnehmerinnen mit auf den Weg  zunächst nach Frankfurt am Main ins Elternhaus Goethe.

Goethe sollte wie der Vater Jurist werden. Das Studium begann Johann Wolfgang Goethe dann auch in Straßburg und Leipzig. Aber es war ihm zu langweilig, hatte er doch Kenntnisse durch seinen Vater reichlich erhalten. Er begegnete indessen Herder, Kant, Hegel  usw. und später dann auch Schiller, ließ sich inspirieren und versenkte sich in die Literatur, schrieb in allen Lebensphasen Gedichte, Gedichte, Gedichte und wurde auch geprägt durch Begegnungen mit intelligenten, schönen  Frauen, oder auch Naturbeobachtungen. Diese vielfachen Erlebnisse flossen ein in seine Welt-Literatur, ebenso die Eindrücke der Reisen nach Italien – In das Land wo die Zitronen blühn – bis nach Sizilien, wo er die griechischen Kultureinflüsse erlebte. In Weimar angekommen, erinnerten sich die Mitglieder an die wunderbare Reise des Ortsverbandes Ansbach, an die Anna Amalia Bibliothek, (die heute noch vom Ortsverband mit Spenden bedacht wird),  an die Herderkirche, das Theater und die bekannte Statue Goethe zusammen mit Schiller vor demselben. Eingefügt in den interessanten Vortrag waren  Gedichte, vorgetragen von Dr. Hartmann, deren wundervolle Sprache alle einfach genossen.

Mögen alle angeregt sein, uns in die Lyrik Goethes zu vertiefen, vielleicht auch den Osterspaziergang aus dem Faust wieder einmal zu lesen.  „Vom Eise befreit…“

Mit einem kleinen Ostergeschenk, das auf  jedem Platz stand, in einem Tütchen versteckt zwei kleine selbst gebackene Osterhasen und ein Wort von Karl Barth, verabschiedeten wir uns in der Hoffnung, dass wir uns im April wieder in St. Gumbertus treffen können.

Kein Händedruck, sondern ein Lächeln hinter dem Mund-Nasenschutz war die Abschiedsgeste für die gelungene Begegnung.

J. Stöckel

 

„Wer die Osterbotschaft gehört hat, kann nicht mehr mit tragischem Gesicht herumlaufen und die harmlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat. „

Karl Barth

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© B.Marquis
© J.Stöckel

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