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Deutscher Evangelischer Frauenbund begrüßt Bayerns neue Gesundheits- und Präventionsinitiativen

Der Deutsche Evangelische Frauenbund, Landesverband Bayern (DEF) begrüßt die von Gesundheitsministerin Judith Gerlach vorgestellten Maßnahmen des „Masterplans Prävention“ und sieht darin ein wichtiges Signal für eine zukunftsorientierte Gesundheitskultur im Freistaat.

„Prävention ist ein Ausdruck von Fürsorge – für uns selbst, für unsere Familien und für unsere Gesellschaft“, betont Johanna Beyer, Verwaltungsratsvorsitzende des DEF in Bayern. „Dass der Freistaat 2026 umfassende Schritte unternimmt, um Gesundheitsbewusstsein, Vorsorge und Früherkennung zu stärken, ist ein deutliches Zeichen für die gemeinsame Verantwortung, die wir als Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Staat tragen.“

Besonderer Fokus auf Frauen in den Wechseljahren
Mit großer Zustimmung nimmt der DEF die Einführung der neuen Vorsorgeuntersuchung „W1“ für Frauen in den Wechseljahren auf. Viele Frauen erleben diese Lebensphase als körperlich und emotional herausfordernd, die Beziehung zum eigenen Körper kann irriert und verstörend sein. Eine strukturierte medizinische Begleitung kann wesentlich dazu beitragen, Belastungen frühzeitig zu erkennen und Gesundheit langfristig zu stärken. 

Frauen nehmen in Familien und durch ihr ehrenamtliches Engagement in Kirche und Vereinen oft eine tragende Rolle ein. Eine verbesserte gesundheitliche Unterstützung in dieser Lebensphase ist nicht nur medizinisch sinnvoll, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung. Davon ist der DEF überzeugt.

Stärkung von Kindern und Familien
Auch die geplanten Maßnahmen für Kinder und Schulen – vom kostenlosen Speiseplan-Check bis zur täglichen Bewegungs-Halbestunde – werden ausdrücklich begrüßt, da sie frühzeitig einen gesunden Lebensstil fördern und Familien in ihrem Alltag unterstützen.

Die geplante Initiative „Sport vor Ort – draußen, offen, für alle“ sieht der DEF als wertvollen Beitrag zur sozialen Teilhabe. Denn niedrigschwellige Bewegungsangebote im Freien stärken nicht nur das Vertrauen in den eigenen Körper und der körperlichen Gesundheit, sondern auch das Miteinander.

Prävention als gemeinschaftliche Aufgabe
Der Deutsche Evangelische Frauenbund will die regionalen Präventionskonferenzen sowie den neuen „Bayerischen Kongress für Prävention und Gesundheitsförderung“ aktiv begleiten. Als zivilgesellschaftlicher Akteur bringt der Verband seine langjährige Erfahrung in Bildungsarbeit, Frauengesundheit und sozialem Engagement ein.

„Gesundheit ist ein Geschenk und zugleich eine Aufgabe. Wir freuen uns, dass der Freistaat Bayern diesen Weg entschlossen weitergeht – und wir gehen ihn als Frauenverband gerne mit“, so Johanna Beyer.

Katharina Geiger

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