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Altdorfer Tafel - beeindruckender sozialer Ausgleich

Ortsverband: Altdorf || Sieglinde Hungershausen

ALTDORF  - Rund 40 Frauen des evangelischen Frauenbunds, Ortsverein Altdorf kamen zur Mitgliederversammlung ins Roncallihaus. Bis zur Wiedereröffnung des evangelischen Gemeindehauses finden dort derzeit auch die monatlichen Treffen statt. Die Altdorferinnen sind über den Landesverband dem DEF (Dt. Evangelischer Frauenbund) angeschlossen.

In der Mitgliederversammlung berichtete die erste Vorsitzende Christine Seichter über das abgelaufene Vereinsjahr 2016. Sie erinnerte an interessante Informationsveranstaltungen,  und Tagesausflüge, wie nach Flossenbürg oder zum Kloster Speinshart.

 

Christine Seichter und ihre Stellvertreterin Gisela Vogt dankten dem großen Leitungsteam sehr herzlich für die engagierte Mitarbeit bei der Gestaltung der Monatstreffen. "Das läuft alles perfekt", so Seichter.  Die Frauenbundnachmittage seien für viele Frauen schon seit Jahren wichtige Termine der Kommunikation und Information.

Den Kassenbericht des Vereins gab Schatzmeisterin Ulsenheimer. Helga Strehl und Sieglinde Hungershausen hatten die Kasse geprüft und beantragten die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erteilt wurde.

 

Zu dem Märztreffen waren zwei Mitarbeiterinnen der Nürnberger Land Tafel eingeladen worden, um über Ziele und Organisation der Tafel zu berichten, Sabine Fiedler und Brigitte Schlötzer, die in Altdorf aktiv sind.

 

Vor etwa zehn Jahren ist die Altdorfer Tafel durch das Engagement von ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen entstanden. Inzwischen gibt es im Nürnberger Land zehn Ausgabestellen, die wöchentlich etwa 750 Personen versorgen. Rund 800 "Tafeln" in Deutschland versuchen, in unserer Gesellschaft eine problematische Kluft zu überbrücken: auf der einen Seite gibt es in Deutschland Millionen Menschen, die unter Armut leiden oder an der Grenze zur Armut stehen und oft an der Ernährung sparen müssen. Auf der anderen Seite fallen täglich bei Lebensmittelproduzenten, in Supermärkten und auf Wochenmärkten Lebensmittel an, die – obwohl sie noch qualitativ gut sind – im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verkauft werden.

 

Die "Nürnberger Land Tafel" sammelt diese Lebensmittel ein und gibt sie gegen ein geringes Entgelt an Bedürftige aus. In Altdorf gibt es zwei Ausgabetermine: dienstags und samstags, die gut angenommen werden. Die Tafelkunden kommen aus allen Altersgruppen. Die Zuhörerinnen waren sehr beeindruckt von der Idee des sozialen Ausgleichs und vom Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Tafel. sb

 

 

 

 

Mit Bild - Vorstandschaft und Team des ev. Frauenbunds Altdorf - 3. v. r. Christine Seichter

 

 

 

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© C.Seichter

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