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Veranstaltungsdetails

Hauswirtschaft - Vielfalt als Beruf

Vereinbarkeit von Familie und Beruf - Wie wird Hauswirtschaft sichtbar, bekommt Wertschätzung und wie kann ich damit Geld verdienen?

Das bisschen Haushalt“ hieß es schon 1977 in einem populären Lied. Und auch über 50 Jahre später wird der Bereich Hauswirtschaft und seine gesellschaftliche Bedeutung unterschätzt. Dabei eröffnet die Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft der Hauswirtschaft neue und weiter wachsende Betätigungsfelder. Qualifizierte hauswirtschaftliche Fachkräfte finden vielseitige Aufgaben in landwirtschaftlichen, öffentlichen und privaten Haushalten. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Dienstleistungsberufen sowie der demographischen Entwicklung in Deutschland bestehen gute Zukunftschancen.

Veranstaltung vom 14.3. wurde auf Dienstag, den 5. Juli 2022 verlegt. Im Juni 2022 findet in der Kulturfabrik Roth eine Doppelveranstaltung zu diesem vielfältigen Berufsbild statt: Montag, 05.07.2022, Roth, Kulturfabrik Roth, 16 bis 21 Uhr

Der Nachmittag von 16 bis 18 Uhr dient der Information und Kontaktaufnahme. Angesprochen fühlen sollen sich vor allem Frauen, die nach der Familienphase wieder in den Beruf einsteigen wollen. Die in der Familienphase erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sind eine sichere Grundlage für eine fundierte hauswirtschaftliche Ausbildung. Aber auch berufstätige Frauen, die nach einer anderen Tätigkeit Ausschau halten, sollten diese Gelegenheit nutzen.
Es stehen Anbieter einer hauswirtschaftlichen Ausbildung bereit für Menschen, die sich eine hauswirtschaftliche Ausbildung vorstellen können. Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter informieren zu Fördermöglichkeiten. Andererseits geben hauswirtschaftliche Dienstleister Auskunft, wie die Tätigkeit konkret aussehen kann.

Um 18.30 Uhr beginnt die Abendveranstaltung. Hauptrednerin wird Frau Uta Meier-Gräwe sein. Univ.-Prof.in em. Dr. sc. oec. Uta Meier-Gräwe Leitung des Lehrstuhls für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen (1994-2018); Leiterin des Kompetenzzentrums „Professionalisierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen“ (2013-2018), Mitglied der Sachverständigenkommission zur Erstellung des Ersten und Zweiten Gleichstellungsberichts der Bundesregierung (2011 -2017), Mitautorin des Equal Care Manifests (2020). Kolumnistin beim Handelsblatt zum Thema Carearbeit.

„Ohne Hauswirtschaft ist kein Staat zu machen!“

Im Vortrag wird die nach wie vor unterschätzte Bedeutung hauswirtschaftlicher Dienstleistungen für einen gelingenden Alltag zwischen Beruf und Familie herausgearbeitet. Frauen sind so gut ausgebildet wie nie zuvor, ihre beruflichen Kompetenzen werden in Zeiten von Fachkräftemangel gefragter denn je. Aber: nach der Geburt von Kindern bleiben zu viele Mütter zu lange weit unter ihren beruflichen Möglichkeiten und riskieren, in Altersarmut zu enden. Sie finden sich in kleiner Teilzeit oder Minijobs wieder, weil die häusliche Sorgearbeit überwiegend an ihnen hängt. Welche Wege können aus diesem Dilemma herausführen? Warum würden von einer Entlastung dieser Art alle profitieren und ein sinnstiftender Berufssektor jenseits von Schwarzarbeit entstehen?

Fakt ist auch: eine gute hauswirtschaftliche Grundversorgung ist die Basis für erfolgreiches pädagogisches, therapeutisches und pflegerisches Handeln. Deshalb wurde im Gutachten zum Zweiten Gleichstellungsbericht eine ganzheitliche Strategie zur Aufwertung von SAHGE-Berufen gefordert – ausdrücklich unter Berücksichtigung des „H“ für Hauswirtschaft.

Getragen wird die Veranstaltung von einer Kooperation: Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt/Agentur für Arbeit, Amt für Landwirtschaft, Forsten und Ernährung, Deutscher Evangelischer Frauenbund – sowohl Bundesverband als auch Landesverband Bayern e.V., Gleichstellungsstelle des Landkreises Roth, Kulturfabrik Roth, Jobcenter Roth, vhs im Landkreis Roth, verschiedene Anbieter für hauswirtschaftliche Berufe und Anbieter von haushaltsnahen Dienstleistungen. Von Hannelore Täufer

Datum: 05. Jul. 2022 (16:00 - 21:00 Uhr)
Ort


Kulturfabrik Roth

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