Kaffeeklatsch mit Charme. Genießen, plaudern und ganz viel schönes Ambiente – in der Orangerie Ansbach
Diesmal war es ein ganz besonderes Ambiente – nicht wie sonst im Beringershof, sondern in historischer Umgebung der Orangerie. Gerne sind viele dieser Einladung gefolgt.
Noch schöner wäre es gewesen, hätten wir im Freien den Hofgarten bewundern können, aber die majestätischen Innenräume waren auch etwas ganz Besonders.
Ein weiteres Highlight erlebten wir mit dem studierten Kunsthistoriker und Botschafter der Stadt Ansbach, Christian Eichinger. Neben seinen Antiquitäten in 4.Generation ist er auch stundenweise als Schlossführer tätig. Mit großem Engagement ging Herr Eichinger nach seinem Vortrag zur Geschichte der Orangerie auf alle Fragen ein und erklärte diese ausführlich und bildhaft.
So konnten die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren, dass der Baubeginn der Orangerie in die Regierungszeit von Markgräfin Christiane Charlottes fiel, entworfen von Carl Friedrich von Zocha. Der Baubeginn erfolgte 1726,1744 wurde der Bau vollendet. Zocha orientierte sich an französischen Vorbildern, insbesondre am Grand Trianon in Versailles und am Louvre. Im Winter diente das Gebäude als Pomeranzenhaus zur Überwinterung empfindlicher Kübelpflanzen, im Sommer repräsentativer Ort für höfische Feste und Veranstaltungen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Orangerie durch Bombenangriffe schwer beschädigt. Nach dem Krieg wurde sie anhand historischer Pläne wiederhergestellt.
Heute ist die Orangerie ein wichtiger Veranstaltungsort, ein Teil wird gastronomisch genutzt als Restaurant und Café, die historischen Säle dienen für Konzerte, Hochzeiten und Festveranstaltungen. Besonders eng verbunden ist die Orangerie mit der Ansbacher Bachwoche.
Es war wieder ein sehr schöner gelungener Nachmittag mit vielen netten Gesprächen und Genussmomenten. Man freute sich auf das nächste Mal.
Angelika Kolb

