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Aschaffenburg: Der Ortsverband geht online

Ortsverband: Aschaffenburg |

Neue Wege hat der DEF-Ortsverband Aschaffenburg beschritten. Seit Februar werden Veranstaltungen online angeboten. Die Vorsitzende Inge Gehlert hat zudem schon im "Christuskirchen-Interview" online den DEF vorgestellt. (zu sehen auf www.def-bayern.de/meldung/wir-wollen-frauen-sichtbar-machen-in-kirche-und-gesellschaft-1). Von ihr sind auch die nachfolgenden Beiträge über zwei Zoom-Veranstaltungen.

Aschaffenburg: Der Ortsverband geht online

Neue Wege hat der DEF-Ortsverband Aschaffenburg beschritten. Seit Februar werden Veranstaltungen online angeboten. Die Vorsitzende Inge Gehlert hat zudem schon im „Christuskirchen-Interview“ online den DEF vorgestellt. (zu sehen auf www.def-bayern.de/meldung/wir-wollen-frauen-sichtbar-machen-in-kirche-und-gesellschaft-1). Von ihr sind auch die nachfolgenden Beiträge über zwei Zoom-Veranstaltungen.

Zoom-Veranstaltung zum Weltgebetstag der Frauen hat gut geklappt

Es hatten sich insgesamt 15 Personen eingewählt, manche mit Bild, mit und ohne Ton, aber für den ersten Versuch war es eine gelungene Veranstaltung. Referentin Juliane Hörl hat die Teilnehmerinnen mitgenommen in das Land Vanuatu, zu seinen Menschen und vor allem den Frauen, die durch den Klimawandel mit großen Problemen zu kämpfen haben. Das Inselparadies ist durch Wirbelstürme und Starkregen und dann wieder Dürre bedroht.

Sie erläuterte den interessierten Teilnehmerinnen das wunderschöne Motiv für diesen Weltgebetstag, ge­schaffen von einer international bekannten Künstle­rin, die ganz bescheiden auf einer der Inseln lebt: Eine Mutter sitzt auf der traditionellen Matte und beugt sich schützend über ihr Kind. Hinter ihr tobt der Wirbelsturm und wirbelt Schiffe und Fische durch die Luft. Rechts im Hintergrund sieht man das Gräber­feld, zur Erinnerung an die Toten, die der Wirbelsturm Pam getötet hat. Die Mutter wird ihrerseits beschützt von einer Palme, die sich im Wind biegt, aber dem Sturm trotzt und standhält. Über den Gräbern geht leuchtend die Sonne auf, als Zeichen der Hoffnung, dass das Leben weitergeht.

Da es in den Innenstadtgemeinden keinen Gottes­dienst zum Weltgebetstag gab und somit auch keine Kollekte eingesammelt werden konnte, wurde den Mitgliedern die Kontonummer des Weltgebetstags­komitees weitergegeben, damit dennoch für die Arbeit gespendet werden kann. Denn der Weltgebetstag der Frauen unterstützt Frauenprojekte im jeweiligen Gast­land und weltweit, ein aktiver Beitrag zum Frieden.

Online-Vortrag: Resilienz

Am 11. März 2021 trafen sich 18 Teilnehmerinnen zu einer Zoom Veranstaltung zum Thema Resilienz.

Da wegen Corona noch keine Präsenz-Veranstaltun­gen möglich sind, nutzte der Ortsverband Aschaffenburg die Möglichkeit, über Zoom zu dieser Vortragsveranstal­tung einzuladen. Das Thema Resilienz machte die Mitglieder neugierig, denn der Begriff ist erst im letzten Jahr richtig ins Bewusstsein gerückt worden. Jeder spricht über Resilienz, ohne einen ganz klaren Begriff davon zu haben, was alles dahintersteckt. Die Referentin verglich einen resilienten Menschen mit einem Stehaufmännchen. Das lässt sich von den Wi­drigkeiten des Lebens nicht unterkriegen, es wackelt, es kippt, aber es richtet sich wieder auf. Wie ein Boxer, der angezählt wird, wieder aufsteht, seine Taktik ändert und weiterkämpft. Resilienz ist keine angeborene Fähigkeit, sondern kann in jedem Alter erlernt und geübt werden. Ältere Menschen, die schon viel erlebt haben, haben eine größere Resilienz als junge Menschen, die noch wenig Erfahrung haben mit Krisensituationen fertig zu werden. Resilienz ist also eine wichtige Fähigkeit in Krisensituationen, kann aber auch im normalen Alltag durchaus hilfreich sein - z.B. ob man sich ärgert, wenn sich jemand an der Supermarktkasse vordrängelt oder die Freundin immer zu spät zu einer Verabredung kommt. Manche Menschen haben auch einen inneren Kritiker, der das Selbstwertgefühl schwächt und nur schwer zum Ver­stummen gebracht werden kann. Diese Erfahrungen aus der Kindheit und Jugend, die nur abwertend waren, müssen aufgearbeitet werden, damit ein gesundes Selbstbewusstsein entstehen kann. Erfolgserlebnisse können die Resilienz stärken, und mit jedem Mal kann man leichter mit schwierigen Situationen umgehen.

Zum Schluss gab sie uns noch fünfzehn Testfragen mit auf den Weg, um unsere eigene Resilienz zu testen. Hier ein paar Beispiele:

  • Neige ich dazu, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen?
  • Bemitleide ich mich oft? (Weil das Leben oder andere es schlecht mit mir meinen?)
  • Bricht für mich eine Welt zusammen, wenn die Dinge nicht so laufen, wie ich es mir vorgestellt habe?

Dankenswerterweise konnten wir das Manuskript er­halten, sodass wir alles in Ruhe nachlesen und unsere eigene Resilienz testen können, damit wir gegebenenfalls an ihr arbeiten.

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