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Veranstaltungsdetails

Bertha Pappenheim - Gründerin des Jüdisch-deutschen Frauenbundes, Literatin, Sozialpionierin

Wer war Bertha Pappenheim? Warum ist sie so wenig bekannt? Bertha Pappenheim (1859-1936) stammte aus einer orthodoxen jüdischen Familie in Wien. Bildung wurde ihr als Mädchen nicht zuteil, die Frauenrolle war qualvoll beengt. Die Folge war eine schwere seelische Erkrankung in ihrer Jugend.

Aber sie war intelligent und entwickelte sich aus der Enge der familiären Situation einer höheren Tochter hin zu einer Schriftstellerin und Übersetzerin und  wurde vor allem auch sozial tätig. In Neu-Isenburg leitete sie ein Waisenhaus und engagierte sich zeitlebens für Kinder. Sie gründete den Deutsch-Jüdischen Frauenbund und war Teil der Frauenbewegung. Bis fast zu ihrem Ende brachte sie in den 30er Jahren noch jüdische Kinder nach England in Sicherheit vor dem Nationalsozialismus.

Nicht überraschend ist ihr Nachruhm: Sie war mehr durch ihre Krankheit in der Jugend als eine frühe Patientin Sigmund Freuds bekannt als durch ihre lebenslangen Verdienste um ihre Mitmenschen.

Inge Gehlert, Verwaltungsratsvorsitzende des DEF Bayern, stellt uns diese vielseitige und faszinierende Frau vor. Die Diskussion ermöglicht den Austausch über Frauenrollen und ihre Überwindung und den Blick auf das Ehrenamt.

Ein Beitrag zum DEF-Jahresthema „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet als Zoom-Konferenz statt.  Bitte melden Sie sich für den Vortrag in der DEF-Geschäftsstelle an unter bildung(at)def-bayern.de. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns rechtzeitig den Link oder Sie finden diesen auf unserer Homepage. Wenn Sie noch nicht an einer Videokonferenz teilgenommen haben, helfen wir Ihnen gerne bei den ersten Schritten zum Erreichen des virtuellen Vortragsraums.

Wer war Bertha Pappenheim? Warum ist sie so wenig bekannt?

Bertha Pappenheim (1859-1936) stammte aus einer orthodoxen jüdischen Familie in Wien. Bildung wurde ihr als Mädchen nicht zuteil, die Frauenrolle war qualvoll beengt. Die Folge war eine schwere seelische Erkrankung in ihrer Jugend.  Aber sie war intelligent und entwickelte sich aus der Enge der familiären Situation einer höheren Tochter hin zu einer Schriftstellerin und Übersetzerin und  wurde vor allem auch sozial tätig. In Neu-Isenburg leitete sie ein Waisenhaus und engagierte sich zeitlebens für Kinder. Sie gründete den Deutsch-Jüdischen Frauenbund und war Teil der Frauenbewegung. Bis fast zu ihrem Ende brachte sie in den 30er Jahren noch jüdische Kinder nach England in Sicherheit vor dem Nationalsozialismus.

Nicht überraschend ist ihr Nachruhm: Sie war mehr durch ihre Krankheit in der Jugend als eine frühe Patientin Sigmund Freuds bekannt als durch ihre lebenslangen Verdienste um ihre Mitmenschen.

Inge Gehlert, Verwaltungsratsvorsitzende des DEF Bayern, stellt uns diese vielseitige und faszinierende Frau vor. Die Diskussion ermöglicht den Austausch über Frauenrollen und ihre Überwindung und den Blick auf das Ehrenamt.

Ein Beitrag zum DEF-Jahresthema „1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet als Zoom-Konferenz statt.  Bitte melden Sie sich für den Vortrag in der DEF-Geschäftsstelle an unter bildung(at)def-bayern.de. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns rechtzeitig den Link oder Sie finden diesen auf unserer Homepage. Wenn Sie noch nicht an einer Videokonferenz teilgenommen haben, helfen wir Ihnen gerne bei den ersten Schritten zum Erreichen des virtuellen Vortragsraums.

 

DEF.Forum.Bildung
Kufsteiner Platz 1, 81679 München
Tel.: 089 /98 105 788, Fax: 089 /98 105 789
e-mail: bildung(at)def-bayern.de, Internet: www.def-bayern.de
Geschäftsführerin: Katharina Geiger
Bildungsreferentin: Dr. Bettina Marquis
Büroleiterin: Maren Puls

Datum: 05. Jul. 2021 (17:30 - 19:00 Uhr)
Ort


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Mo-Do:8.00 bis 16.00 Uhr
Fr: 8.00 bis 13.00 Uhr 
  

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katharina.geiger(at)def-bayern.de

Bildungsreferentin:
Dr. Bettina Marquis
bettina.marquis(at)def-bayern.de

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