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Was hat ein Marienkäfer mit dem DEF gemeinsam?

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Was hat ein Marienkäfer mit dem Deutschen Evangelischen Frauenbund gemeinsam?

Zugegeben ein ungewöhnlicher Vergleich, aber ein Blick auf die Gemeinsamkeiten lohnt sich:

Wie der Marienkäfer ist der Deutsche Evangelische Frauenbund (DEF) überall zu finden – sei es auf dem Land oder in der Stadt, sei es in großen Gruppen oder vereinzelt: Der DEF hat 28 Ortsverbände in Bayern, sei es in kleineren Orten wie Marktsteft in Franken oder in Städten wie München, sei es mit 20 oder 1000 Mitgliedern. Ebenso ist der kleine Käfer wie der DEF nicht so auffällig, aber dennoch sehr nützlich: Beide wirken eher im Kleinen und es gibt sie in unterschied­lichen Arten – genauso ist jede Gruppe des DEF ein­zigartig und wirkt häufig im Verborgenen. Und dann hat der Marienkäfer sechs Beine - so wie der Deutsche Evangelischen Frauenbund auch sechs Standbeine hat.

Das 1. Standbein des DEF ist der christlicher Glaube: Frauen im Deutschen Evangelischen Frauenbund fühlen sich verantwortlich für die Schöpfung, aber auch verantwortlich für sich und andere. Dabei ist ihnen das Priestertum aller Gläubigen bei gleichzei­tiger Anbindung an ihre Kirche wichtig – ohne dabei ihre Eigenständigkeit aus dem Blick zu verlieren.

Das 2. Standbein ist die verlässliche Frauengemein­schaft: Bei Veranstaltungen, Fahrten und Festen vor Ort oder landesweit erleben die Mitglieder eine Ge­meinschaft, in der sich gegenseitig geholfen wird. Die Ortsverbände und Anschlussvereine bieten einen geschützten Raum für gleichgesinnte Frauen, egal aus welcher sozialen Schicht oder Herkunft und mit welcher Bildung oder welchen Alters.

Das 3. Standbein ist das verantwortungsvolle Ehren­amt: Die Frauen in Frauenbund sind selbstbewusst immer an den Bedürfnissen der Menschen orientiert. Dabei können die Gruppen unabhängig – auch finan­ziell – agieren. Die Frauen werden nicht betreut, sondern gestalten und agieren eigenverantwortlich. In zahlreichen Gremien setzen sich DEF-Frauen für die Belange von Frauen und Familien ein – sei es im kirchlichen oder vorparlamentarischen Raum, sei es in unterschiedlichen Parteien oder Projekten.

Das 4. Standbein des DEF ist das soziale Engage­ment: Vor Ort helfen Frauen dort, wo es nötig ist und das kann ganz unterschiedlich geschehen: Sei es z.B. bei Krankenhaus- oder Altenheimbesuchen oder in der Begleitung von Minderjährigen oder bedürftigen Menschen. Sie unterstützen andere soziale Projekte entweder aktiv oder durch Spenden. Auf Landes­ebene ist der DEF Träger eines Hauses für Mutter und Kind in Fürth, und in München unterhält er ein Appartementhaus für alleinstehende Frauen mit niedrigem Einkommen.

Das 5. und sehr wichtige Standbein ist die Bildungs­arbeit – ein Leben lang: Vor Ort werden meist monat­lich Veranstaltungen zu ganz unterschiedlichen Themen angeboten. Studienfahrten, eventuell auch Literatur-, Gesundheits- oder Kreativkreise runden das Programm ab. Aber auch der Landesverband veranstaltet Tagungen u.a. zu Themen wie Medien­kompetenzförderung, Nachhaltigkeit und Verbrau­cherbildung, aber auch landesweite Studienfahrten werden angeboten. Überall sind Gäste herzlich will­kommen.

Das 6. Standbein, ohne das der DEF nicht existieren könnte, ist jedes einzelne Mitglied. Jede Frau mit ihren Fähigkeiten, Nöten, Sorgen, Erwartungen ist wichtig und tragende Säule des Verbandes. Als Christin gestalten die Mitglieder übergemeindlich, überparteilich, eigenverantwortlich und unabhängig, mit Freude freiwillig und ehrenamtlich die Gesell­schaft und evangelische Kirche mit – immer getragen vom Verbandszweck: Verantwortung für sich und andere übernehmen als 1. Schritt der Nächstenliebe.

Aber es gibt noch eine weitere Gemeinsamkeit vom Marienkäfer und Deutschen Evangelischen Frauen­bund: Wenn sie sich zusammentun, sind sie sehr wohl sichtbar: Denken Sie an die unterschiedlichen Frauen-Aktionstage im März: den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen am 1. Freitag im März, den internationalen Frauentag am 8. März, den Equal Pay Day (um den 18. März herum) oder den Inter­nationalen Tag der Hauswirtschaft am 21. März. An jedem dieser Tage wird an die noch bestehenden Ungerechtigkeiten erinnert und deren Beseitigung gefordert.

Und zu guter Letzt ist der Marienkäfer ein Glücks­symbol. Auch hier besteht eine Gemeinsamkeit: Die Mitglieder im DEF fühlen sich in der Regel glücklich und lebenszufrieden, wie eine Mitgliederbefragung unlängst ergeben hat.

Katharina Geiger

 

 

 

Bildquelle Marienkäfer: Anita Stöwesand/pixelio.de

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