Modern und mit der Tradition verbunden

Auch der DEF Eichstätt zieht wieder ins Gemeindehaus am Leonrodplatz

Nach nicht ganz zehnjähriger Bauzeit konnte im vergangenen Herbst das neue Eichstätter Gemeindehaus an alter Stelle eingeweiht und dem Betrieb einer lebendigen Stadtgemeinde gewidmet werden. Unweit des Eichstätter Doms gelegen, ist es natürlich historisches Gelände. Alt und neu wurden in dem Gebäudekomplex miteinander in Beziehung gesetzt und ideal verbunden. Das älteste Element ist der mittelalterliche Stadtturm. Auch das barocke Domherrenhaus Weiden ist in den Komplex integriert und beherbergt den schönen Gemeindesaal. Nebenan stehen wiederum ein barockes Gebäude und die aus dem 19. Jahrhundert stammmende Erlöserkirche. Interessant ist weiterhin, dass nach den entsprechenden archäologischen Untersuchungen das neue Gemeindezentrum gewissermaßen als ein Pfahlbau errichtet worden ist, denn für das Fundament wurden 19 massive Betonpfähle in den Boden getrieben.

Die neu entstandenen Räume für Büros, und für das Gemeindeleben, ebenso wie die Pfarrerwohnung im Obergeschoss sind hell und freundlich und harmonisch. Ein Durchgang ermöglicht den Passanten Einblicke in das Gemeindeleben, den innen vielleicht Tagenden einen Blick auf das Treiben draußen. Die Evangelische Gemeinde ist so in sehr gelungener Weise mit der Stadt verwoben.

Auch der Deutsche Evangelische Frauenbund in Eichstätt hat den Auszug und Umzug mitgemacht und kann nun im neuen Haus Besprechungen abhalten, Veranstaltungen machen und vielleicht auch mal den großen Saal nutzen, je nach Veranstaltungsformat und erwarteten Besucherinnen und Besuchern.

Während der langen Zeit des Um- und Neubaus hatte der Frauenbund gegenüber im Dom Pfarrheim St. Marien in der so genannten Batzenstube tagen dürfen. Da vom Frauenbund keine Miete für die monatlichen Versammlungen verlangt wurde, übergaben nun die Vorsitzende Norma Bayerlein und Margarethe Sulzbach  an Herrn Pfarrer Blomhofer eine Spende für die Kinder- und Jugendarbeit der Dom-Pfarrei St. Marien, und brachten so ihre Dankbarkeit für die schöne ökumenische Gastfreundschaft der Nachbargemeinde zum Ausdruck.

Norma Bayerlein

 

Bild: DEF, Eichstätter DEF-Frauen zwischen Kirchengebäude und neuem Gemeindezentrum.