Plastikmüll vermeiden – Umwelt und Klima schützen

Verbraucherbildung Neue Medien

Special von DEF und Verbraucherzentrale Bayern auf der Messe „Die 66“

München, 29.04.2019 - Am Stand des DEF und im Vortragsprogramm arbeiten der Deutsche Evangelische Frauenbund (DEF) und die Verbraucherzentrale Bayern e.V. zusammen, um den MessebesucherInnen einen interessanten Thementag zur Verbraucherbildung bieten zu können. Das Vermeiden von Verpackungsmüll ist das Thema.  Die Flut an Plastikverpackungen von der Herstellung bis in den heimischen Kühlschrank oder Vorratsschrank wird zunehmend als ein ernstes Problem empfunden. Plastikmüll im Einkaufswagen, zuhause, im Straßenbild, in der Landschaft, schließlich in immer kleineren Partikeln im Boden und in den Gewässern – das Bewusstsein für diese Problematik und der Wunsch, Plastik als Privatperson zu vermeiden, ist deutlich gewachsen. Aber die Menge an Plastikverpackungen ist ungebrochen übergroß.

Heidemarie Krause-Böhm, Referatsleiterin Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit in der Verbraucherzentrale Bayern e.V., tritt mit dem Vortrag „Wege aus der Wegwerfgesellschaft“ an die Öffentlichkeit: Raum "Leben 1", Freitag, den 3. Mai 2019, 11.15-11.45 Uhr. Sie steht darüber hinaus von 10 Uhr bis ca. 14 Uhr am DEF-Stand zur Verfügung. Am Stand wird es auch Informationsmaterial der Verbraucherzentrale Bayern zu verschiedenen Themenbereichen geben.

Das Problem Plastikmüll im Alltag wird auch am Nachmittag am Messestand des DEF behandelt. Lydia Klein, Leiterin des Arbeitskreises „Verbraucherbildung“ der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Haushaltsführungskräfte (AEH) im DEF und Vorsitzende des Verwaltungsbeirats der VZ Bayern, wird praktische Lösungen aufzeigen und möchte mit den Messegästen ins Gespräch kommen.

Am Stand können Besucherinnen außerdem mit Medienexpertin Luitgard Herrmann, Bundesbeauftragte für Medien des DEF und 2. Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Medien (EAM) im DEF, mithilfe einer App auf dem Smartphone  austesten, welche Kosmetika und Pflegeprodukte Mikroplastik enthalten.

Der Aktionstag möchte den Besucherinnen und Besuchern des Stands Anregungen und Bausteine liefern, die ihnen und anderen ein plastikfreies oder wenigstens plastikreduziertes Leben möglich machen. Damit wird auch in vielen kleinen Schritten ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet – am Messefreitag auch ein Stückchen „Friday for Future“!