Adventskranz nach Wichern

Stimmungsvolle Adventsfeier in Nördlingen

91 Gäste konnten die Vorsitzende des DEF Nördlingen Elisabeth Strauß und zweite Vorsitzende des Seniorenbeirats Nördlingen e. V. im vollbesetzten Saal des Gemeindehauses in der Hallgasse begrüßen, wo die Adventsfeier "Adventskranz nach Wichern" stattfand. Johann Hinrich Wichern (1808-1881), Theologe und Sozialpädagoge, war der Begründer der Inneren Mission und des Rauhen Hauses in Hamburg. Für seine Jugendarbeit im Rauhen Haus konstruierte er einen mit Tannenzweigen geschmückten ersten Adventskranz auf einem Wagenrad. Die vier großen Kerzen zeigen die vier Adventssonntage an. Es gibt auch Varianten, bei denen der Kranz als Adventskalender funktioniert, mit einer kleinen Kerze für jeden Tag bis Weihnachten.

So war auch das Nördlinger Exemplar des "Adventskranzes nach Wichern" ausgestattet, der auf einem Metallständer ruhte. Zwischen den klassischen großen vier Kerzen in Weiß standen die kleineren roten Tageskerzen. Der Fuß war außerdem mit einem grünen Tuch verhüllt und am Boden lag ein Armvoll grüner Zweige.

In ihrer Ansprache begrüßte Elisabeth Strauß Nördlingens zweiten Bürgermeister Markus Landenberger-Schneider und Ehrengäste und mit einem Gedicht.

Zwei Mitglieder des DEF trugen die Geschichte von „ Tante Martha“ vor, dann erzählten zwei Kinder eine selbst ausgedachte Geschichte über Advent und Weihnachten in Deutschland und England.

Diakon Michael Jahnz wendete sich an die Zuhörerinnen und Zuhörer: „Uns wird erzählt vom Advent“.

Danach sang der Spatzenchor des Kindergartens unter Leitung von Frau Bittner Weihnachtslieder. Sie begleitete die Kinder auf der Gitarre.

Nach zweieinhalb Stunden ging es mit weihnachtlichen Liedern zu Ende. Eine jede konnte ein Tütchen mit einem adventlichen Geschenk - Pralinen, Nuss und Mandelkern sowie zwei Lebkuchen - mitnehmen.