Das Rieswasser kann man unbedenklich trinken

Wasser

In Nördlingen und Umgebung ist man mit Recht stolz auf das gute Trinkwasser, das sogar einen eigenen Namen trägt: Es wird das Rieswasser genannt. Bei den Trinkwasserverkostungen des DEF in diesem Jahr, das unter dem Thema "Wasser" gestanden hat, hat es stets gut abgeschnitten. Die Nördlinger Frauenbund-Vorsitzende Elisabeth Strauß hat es stets als gutes heimisches Trinkwasser gerühmt.

 

In Fortführung des DEF-Jahresthemas "Wasser" lud der DEF Nördlingen den Beauftragten der Bayerischen Rieswasserversorgung zu einem interessanten und informativen Vortrag ein. Anhand von Schaubildern und einem Film gelang es dem Referenten, Daten und Arbeitsweise der Bayerischen Rieswasserversorgung gut verständlich darzustellen. Fragen und Probleme der Zuhörerinnen beantwortete und diskutierte er ausführlich.

 

Fazit: Das Rieswasser kann man unbedenklich trinken!

 

Es wurde auch über die einfachen Maßnahmen gesprochen, mit denen jede und jeder zum Schutz des Grundwassers, aus dem das Trinnkwasser entnommen wird, beitragen kann, denn: Grundwasserschutz geht alle an!

 

Von der Seite der Bayerischen Rieswasserversorgung hier zehn nützliche Tipps für den eigenen Haushalt:

 

Gehen Sie verantwortungsbewusst mit Arzneimitteln um. Besorgen Sie sich grundsätzlich nur die angemessene Packungsgröße von Ihrem Arzt oder Apotheker.

 

Medikamente gehören nicht in die Toilette. Sie gehören in den Hausmüll und werden bei der Müllverbrennung restlos vernichtet. Viele Apotheken nehmen alte Arzneimittel zurück.

 

Befreien Sie verstopfte Rohre mit der Gummisaugglocke und vermeiden Sie aggressive Substanzen

 

Nutzen Sie im Haushalt umweltschonende Reinigungsprodukte statt „chemischer Keulen“. Besser: Verwenden Sie Essig oder Zitronensäure; oft reicht auch klares Wasser, um den Boden zu wischen oder die Fenster zu putzen.

 

Dosieren Sie Spül- und Waschmittel sparsam. Häufig sind die Dosierungsangeben der Waschmittelhersteller großzügig bemessen.

 

Achten Sie beim Kauf von Kosmetika und Körperpflegemitteln auf plastik- und mikroplastikfreie Produkte! Kunststoffe werden in einer Vielzahl von Kosmetikprodukten verwendet, unter anderem als Schleifmittel, Bindemittel, Füllmittel oder Filmbildner und gelangen über das Abwasser in das Grundwasser

 

Farben, Lacke, Lösungs-, Pflanzenschutz- und Holzschutzmittel oder andere Chemikalien gehören in den Sondermüll. Neben der Verunreinigung können diese in der Kanalisation explosive Gase bilden.

 

Verzichten Sie im Garten möglichst auf chemische Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger. Das Düngen mit Kompost und die Förderung natürlicher Nützlinge sind sinnvolle Beiträge zum Grundwasserschutz.

 

Abwasser aus undichten Kanälen und Hausanschlüssen kann das Grundwasser verunreinigen. Eine regelmäßige Kontrolle (alle 10 Jahre) ist wünschenswert. So können Leckagen erkannt und abgedichtet werden.

 

Das Wasser aus dem Pool im Garten ist Schmutzwasser, zumindest dann, wenn Chemikalien zugegeben wurden, und darf nicht einfach abgelassen werden. Es ist in die Schmutzwasserkanalisation einzuleiten.

 

Text und Bilder: Elisabeth Strauß

 

Quelle der Tipps: www.rieswasser.de/grundwasserschutz-geht-uns-alle-an