Zur Mondhalde und dem Kaiserstuhl

Studienfahrt zum Weinbau und seiner Geschichte

Die Oberrheinische Tiefebene und insbesondere das Land um den Kaiserstuhl waren das Ziel einer dem Weinbau und seiner Geschichte gewidmeten Studenfahrt des DEF Obernbreit.

Nach einer kurzen Kaffeepause unterwegs, zu der uns einige Frauen selbstgebackenen Kuchen spendiert hatten, erreichte die zweitägige Studienfahrt ihr erstes Ziel, die Barockstadt Ettenheim. Bei einer kurzweiligen Stadtführung, auf den Spuren von Kardinal Rohan durch heimelige Gässchen, erfuhren wir viel Wissenswertes über eines der reizvollsten Städtchen Badens.  Die St. Bartholomäus-Kirche und das Rathaus konnten wir sogar von innen besichtigen.

 

Nach der Mittagspause fuhren wir zum Weingut Landerer in Oberrotweil. Dort wurden wir mit einem Glas Secco begrüßt, bevor wir mit dem Traktorgespann eine Spazierfahrt durch die Weinberge zum traumhaften Aussichtspunkt „Mondhalde“ machten.  Die Chefin des Weingutes erklärte uns dort ausführlich Ihr Weingut, den Weinbau und das Weinbaugebiet „Kaiserstuhl“. Am Kaiserstuhl wird der Weinbau im  Gegensatz zum fränkischen Weinbau, terrassenförmig betrieben. Anschließend ging es weiter nach Burkheim in den Schwendi-Keller, wo uns eine stilvolle Weinprobe umrahmt von alemannischen Anekdoten und Geschichten erwartete. Außerdem erfuhren wir  viel Wissenswertes über den bekannten Namenspatron des Kellers sowie über Burkheim und den Kaiserstuhl. Nach zwei fröhlichen Stunden fuhren wir dann zu unserem Hotel.  Nach dem gemeinsamen Abendessen ließen wir den Abend in kleinen Gruppen bei netten Gesprächen bzw. im nahegelegenen Tanzlokal ausklingen.

 

Am Sonntag nach dem Frühstück machten wir dann mit unserem Bus  eine Panoramafahrt durch den Schwarzwald zum nächsten Höhepunkt unserer Reise. Auf der „Sauschwänzlebahn“ erlebten wir nostalgisches Flair umgeben von wunderschöner Natur. Von Weizen fuhren wir nach Blumberg-Zollhaus, wo  noch genügend Zeit war, das Eisenbahnmuseum mit Reiterstellwerk auf eigene Faust zu erkunden.  Weiter ging es nach Donaueschingen, dort legten wir nochmals eine Kaffeepause am Bus ein und anschließend war genügend Zeit für einen Spaziergang und die Besichtigung der „Donauquelle“, die als eine gefasste Karstaufstoßquelle im Schlosspark angelegt ist. Die Heimfahrt schloss mit einem gemeinsamen Abendessen in Gerchsheim, bis dann die letzte Etappe bis Obernbreit kam, das um 20.30 Uhr erreicht wurde.

 

 

 

Gertraud Blank