Einleitung in die Altmühl in fast Trinkwasserqualität

Wasser

DEF Eichstätt besichtigt Klärwerk

„Wasser – eine unerschöpfliche Kraft“. Dieses Thema begleitet den Deutschen Evangelischen Frauenbund durch das Jahr. Deshalb besichtigte der Ortsverband Eichstätt die örtliche Zentralkläranlage. Der Klärwerkmeister Herr Kuhlmann erläuterte die einzelnen Verfahrensschritte vom Zufluss aus dem Kanalnetz bis zur Einleitung in die Altmühl – fast in Trinkwasserqualität.

Um die neuen, verschärften gesetzlichen Anforderungen - besonders hinsichtlich der Nitratwerte  - zum Schutz der Fließgewässer zu erfüllen, erfolgt die Abwasserreinigung mechanisch, biologisch und chemisch (u. a. zur Phosphor- sowie Stickstoffelimination) nach den neuesten Erkenntnissen. Zur Qualitätssicherung wird in der Ablaufmessstation die Abwassermenge  kontinuierlich gemessen, dokumentiert und im Labor der. Kläranlage untersucht.

Das im Faulbehälter entstehende Biogas durch den beim Reinigungsprozess anfallenden Klärschlamm dient zur regenerativen Energiegewinnung.  Somit ist der Betrieb des Werkes mit Strom fast autark möglich.

Zum Abschluss wurden der Laborraum mit einer modernen Labortechnik sowie die Leitzentrale besichtigt. Hier werden die aktuellen Betriebsabläufe bzw. der Betriebszustand über Monitore überwacht. Zudem werden alle relevanten Betriebsdaten sichergestellt und archiviert. Dies ermöglicht die gemäß Eigenüberwachungsverordnung erforderliche Protokollierung. 

Norma Bayerlein, Eichstätt