Fuggerei und Japangarten

Studienfahrt des DEF Schwabach nach Augsburg

So groß ist das Augsburger Rathaus mit Perlachturm, dass man es nicht auf einmal ins Bild bekommt, selbst von der drüberen Seite des großen Platzes davor nicht, wo sich die Gruppe des DEF Schwabach sammelte. Die DEF-Frauen erhielten eine Führung durch die Fuggerstadt, die in Mittelalter und Renaissance absolut führend im Fernhandel war. Davon war auf der Stadtführung allerlei zu erfahren, von den mittelalterlichen Zunfthäusern, dem Dom Mariä Heimsuchung aus dem 11. Jahrhundert sowie der vorgelagerten Basilika St. Ulrich und Afra. Für die Bedeutung Augsburgs in der Geschichte der Reformation steht die Annakirche, die mit der "Lutherstiege" dort ein eigenes Reformationsmuseum betreibt und die protestantische Hauptkirche der Stadt mit einem reichen Veranstaltungskalender ist.

Für die Renaissance stehen neben den Brunnen und Palais der Innenstadt vor allem der große Rathausplatz mit dem gewaltigen Rathaus und dem hohen Perlachturm. Dass bei aller Pracht der Großkaufleute die kleinen Leute nicht vergessen waren, zeigt die weltberühmte "erste Sozialsiedlung der Welt", die "Fuggerei". Auch dorthin ging die Führung.

Eine neuere Sehenswürdigkeit Augsburgs von 1985 ist schließlich der Japangarten im an sich schon sehenswerten Botanischen Garten der Stadt. Diese der Harmonie zwischen Wasser, Stein und Pflanzen gewidmete Gartenanlage mit ihren zwei hölzernen Pavillons ist ein Geschenk der zwei japanischen Partnerstädte Augsburgs Amagasaki und Nagahama zu dessen 2000-Jahr-Feier, ein wahrer "Garten der Freundschaft".